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GPS: 46.409935 N   19.547565 E


Tierheimleitung:                    
Állatotthoni vezetöség:   
Melinda Csepcsik
Tel.: +36202460266
melindacsepcsik@gmail.com


Öffnungszeiten:
Nyitva tartás:   
Montag bis Freitag

und Sonntag

9 bis 12 Uhr
Samstags geschlossen

Hétfötöl péntekig és vasárnap 9 - 12 órá
Szombaton zárva


Adresse Tierheim:
Állatotthon címe:
H-6400 Kiskunhalas

Alsószállás puszta 205 (Szegedi út)


Postadresse des Tierheims:
Képviselet postacíme: Halasi Állatotthon
Alsószállás puszta 950/8
H-6400 Kiskunhalas


Tierarzt:
Állatorvos:   
Dr. Syphakanlaya Phouxay
Tel.: +36/77 422 474 (ungarisch, englisch)
phouxay@t-online.hu

Hundefänger:
Kiskunhalas Városi Gyepmester:   
Dusnoki András
Tel. +36/30 515 5223


Wegbeschreibung zum Tierheim

 

Sie erreichen Kiskunhalas aus nördlicher wie auch südlicher Richtung über die Landesstraße Nr. 53, die Sie in beiden Fällen in den (einzigen) Kreisverkehr leitet, direkt beim Einkaufsmarkt TESCO.
Im Kreisverkehr nehmen Sie die Ausfahrt "Szegedi út" und fahren weiter wie auf der Karte links eingezeichnet.

 


Besuch und Danke

Wir hatten Besuch vom Szilády Áron Gymnasium und haben die viele Fragen zu unserem Tierheim und unseren Hunden beantworten können.

 

Ein GROSSES DANKESCHÖN für die mitgebrachten Spenden.


Danke schön

 

 

 

Wir sagen ein "GROSSES DANKE SCHÖN" an das Krankenhaus Kiskunhalas, dass uns mit vielen Decken unterstützt hat.


Hundehaltung in Ungarn

So sieht leider nicht zu oft die Hundehaltung in Ungarn aus.

 

Zeusz und Linda konnten wir aus dieser Situation aber retten.


Und wieder Danke

 

 

 

Leider konnten die Schulkinder in diesem Jahr wegen Corona nicht zu uns ins Tierheim kommen.
Sie haben aber wieder, wie jedes Jahr, ne Menge Futter für unsere Vierbeiner gesammelt.
Vielen, vielen Dank  an Felsővárosi Általános Iskola.


Danke

Von einer Tierfreundin aus Deutschland bekamen wir/bzw. unsere Hunde jede Menge Spielsachen. :-)

Unsere Hunde haben sich direkt darüberhergemacht, besonders unsere Welpen.

 

Nicht nur unsere Hunde sagen "Danke", sondern auch Melinda und Livi.


Traurige Nachricht

Unsere Pinina lebt neun Jahre bei uns im Tierheim.

Leider haben wir nie eine neue Heimat für sie gefunden.

 

Wir mußten sie jetzt gehen lassen. Sie wurde 17 Jahre alt.
😖  :-( --(
Wir sind sehr traurig und unsere Herzen schmerzen sehr.

 

 


Danke für die Spenden

Wir hatten wieder Besuch in unserem Tierheim.

 

Die Besucher kamen natürlich nicht mit leeren Händen.

 

Leckerchen, Decken und Spielzeug haben wir für unsere lieben Tiere bekommen.

GROSSEN DANK dafür!

 

Aber auch eine Geldspende, mit der wir notwendige Sachen kaufen können. :-)

 

Danke an Antje und Sigrid.

 

 


Treue Patenschaft

Bereits im dritten Jahr hintereinander, besuchte uns eine Gruppe des II Rákóczi Ferenc Gymnasium.

 

Sie brachten wieder viele Leckereien für unsere Tierheimtiere mit.
Außerdem hat die Gruppe eine finanzielle Patenschaft für unseren Hund Windsor übernommen.

Vielen Dank für die Hilfe.

 


Erneuter Kinderbesuch im Tierheim


Mach´s gut, Remus!

 

 

 

Am 08.10.19 mußten wir leider unser lieben und alten Freund Remus, nach über 8 Jahren im Tierheim, gehen lassen.

 

Remus wurde 17 Jahre alt. Leider hatte er nicht das Glück eine neue Heimat außerhalb unseres Tierheimes zu finden.

 

Mach´s gut. Du bist in unseren Herzen.


Danke

Hier mal ein GROSSES DANKESCHÖN an unsere Spender und die Arbeit der Ehrenamtlichen.
Hier sind natürlich nur paar der guten Herzen beim Sonntagsspaziergang zu sehen.


Kinderbesuch im Tierheim

Auch in unserem bmt-geführten Tierheim Kiskunhalas/Ungarn wird Kindertierschutz groß geschrieben.

 

Anfang Juli 2019 war im Rahmen eines Sommercamps eine ganze Kindergruppe dort zu Besuch, um die Tiere kennen zu lernen.

 

Die kleinen Tierschützer waren begeistert von den vielen freundlichen Hunden und Katzen.
Nach vielen Streicheleinheiten ging es dann zum theoretischen Teil: Die Mitarbeiter erklärten ihnen, was Tiere fühlen und wie sie behandelt werden möchten und wie man Haustiere am besten hält.

 

Wollen wir hoffen, dass die Kinder einen bleibenden Eindruck mitgenommen haben und die vielen Tipps bei ihren eigenen Tieren in die Tat umsetzen.

In Ungarn ist Tierschutz noch lange keine Selbstverständlichkeit und umso mehr macht es uns stolz, dass unser kleines Tierheim dem Nachwuchs diese wichtigen Werte vermittelt.


Herbstliches Großreinemachen

Alles was Beine hatte war am 23. Oktober zur großen Aufräumaktion im Tierheim aufgerufen. Die Mitarbeiter und 12 freiwillige Helferinnen und Helfer gaben alles beim Laubsammeln, Bäumeschneiden, Zwingergrundreinigung, Abflusssammelbeckenentleerung … Es wollte einfach kein Ende nehmen.

Damit nicht alle endgültig vom Fleische fielen gab es nach getaner Arbeit einen Riesentopf mit selbstgekochtem „Paprikáskrumpli“ und leckeren Kuchen aus hauseigener Backstube, ebenfalls von freiwilligen Helferinnen herbeigeschafft.

Und sie waren es, ohne deren Hilfe wir das alles nicht geschafft hätten: Cseh Martina, Cseh Márta (ihnen beiden gebührt besonderer Dank für das leckere Essen), Cseh Karina, Oláh Emőke, Mártáné Erzsébet, Németh Milán, Faragó Anita, Jakab Zoltán, Nagy Dávid, Vigh Dalma, Meggyesi Krisztina sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Tierheims.

Wir bedanken uns sehr, sehr herzlich bei allen Beteiligten. Jetzt kann theoretisch der Winter kommen. Aber es wäre schon nett, wenn er sich noch etwas Zeit ließe, denn ganz fertig sind wir immer noch nicht…


Besuch zum Welttierschutztag

Wie bereits im vergangenen Jahr besuchten auch dieses Jahr wieder Schülerinnen und Schüler des „II.Rákóczi Ferenc Katolikus Gimnázium és Szakgimnázium Kiskunhalas“ anlässlich des Welttierschutztages am 4. Oktober unser Tierheim. Sie hatten über 250 kg Trockenfutter, jede Menge Konservenfutter und Geldspenden mitgebracht.

Die Klasse hatte bereits im vergangenen Jahr die Patenschaft für unseren Windsor übernommen. Auch ihn vergaßen sie dieses Mal nicht. Angesichts des nahenden Winters bekam er als Extrageschenk eine besonders warme Decke für seine Hütte.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten ganz herzlich für so viel Einsatz.


Ende gut – alles gut

Lysa, seit März 2014 bei uns im Tierheim, ist nicht nur eine Herdenschutzhündin (Sarplaninac) mit allen damit zusammenhängenden Besonderheiten, sondern darüber hinaus auch aufgrund ihres Vorlebens und der Abgabe bei uns durch ihren ehemaligen Besitzer (der wegen Arbeitsaufnahme ins Ausland umziehen musste) mit einem schweren Trauma belastet. Im Laufe der Zeit hatte sich Lysa jedoch dank der einfühlsamen Betreuung durch ihre Pflegerin zu einer gut zu handhabenden Hündin entwickelt. Natürlich liebte sie ihre Pflegerin sehr, konnte aber auch damit leben, dass es außer ihr noch andere Menschen gab.

Da kam die Anfrage einer Interessentin aus dem 20 km entfernten Tompa gerade recht. Sie hatte sich in unsere Lysa verguckt, besuchte sie so oft sie konnte. Sie wollte Lysa ein neues Zuhause geben. Ein verträglicher Zweithund war bereits vorhanden. Doch zuerst einmal musste ihr Grundstück hundegerecht eingezäunt werden. Die serbische Grenze war immerhin nur einen Steinwurf weit entfernt. Beide Hunde hätten - für Ungarn beinahe unfassbar - sogar ins Haus gedurft.
Nachdem der Zaun fertiggestellt war, kam der große Umzugstag für Lysa. Das Einladen ins Auto, die Fahrt und am fremden Ort wieder aussteigen absolvierte sie vorbildlich gelassen. Das Zusammentreffen der beiden Hunde endete dann jedoch beinahe in einer Katastrophe. Der „verträgliche“, gerade mal kniehohe Zweithund ging Lysa in ernsthafter Tötungsabsicht sofort an die Kehle. Wir konnten gerade noch verhindern, dass Lysa, die umgehend zum Gegenschlag ausholen wollte, den „Kleinen“ mal eben ins Nirwana beförderte. Wir hatten Lysa im Vorfeld mehrfach mit ihr unbekannten kleineren Hunden im Tierheimauslauf getestet. Sie zeigte sich immer eher gelangweilt bis uninteressiert. Doch die hatten sie ja auch nicht fressen wollen... Lysa musste also leider zurück ins Tierheim.

Im Februar 2017 zog Vestor, ein vierjähriger Kaukasischer Owtscharkamixrüde, bei uns ein. Lysa wie auch Vestor waren bereits kastriert, sollten wir es also wagen, die beiden Hunde zu vergesellschaften?
Wir wagten es, und die beiden Riesen liebten sich von Stund an, wollten einer ohne den anderen nicht mehr sein. Super!
Ein großer Wermutstropfen aus Tierheimsicht blieb allerdings: Wie konnten wir jemals ZWEI Herdenschutzhunde gemeinsam in ein neues Zuhause vermitteln, denn trennen wollten wir die beiden nun nicht mehr?

Um es kurz zu machen: Lysa und Vestor zogen Mitte Juli 2018 zusammen in ihr neues, insgesamt 35.000 Quadratmeter großes Zuhause um, wo schon etliche Artgenossen auf sie warten.

Wir sind unfassbar glücklich und wünschen unseren beiden „Kleinen“ alles, alles Gute!


Was ist ein „Sommerlager“ (nyári tábor)?

Auf Grund der schier endlos währenden ungarischen Sommerferien (12 Wochen!) ist es wohl keiner Familie möglich, über einen solchen Zeitraum mit ihren Kindern in den Urlaub zu fahren oder der Arbeit fern zu bleiben. Doch wohin mit dem Nachwuchs in den restlichen 10, 11 Wochen, wenn die Eltern arbeiten müssen? Dafür gibt es in Ungarn für Kinder zahllose Angebote zu so genannten Sommerlagern. Sie werden zu zahllosen Themenkreisen und Aktivitäten von allen möglichen gemeinnützigen Institutionen, Organisationen und auch Kommunen in ganz Ungarn angeboten. Zumeist können sie kostenlos besucht werden.
Im Rahmen eines solchen Sommerlagers der Organisation „Diana“ unter Leitung von Aniko Labodi zum Thema „Pflanzen und Tiere“ besuchte am 11. Juli 2018 eine Gruppe Kinder mit einigen ehrenamtlichen Betreuern aus Zsana, einem kleinen Ort im Bezirk Bács-Kiskun, das Kiskunhalaser Tierheim, um etwas über die Aufgaben eines Tierheims und über Tierschutz zu erfahren.

Nach einem Rundgang durch das Tierheim waren wir sehr überrascht, um wie viel mehr Wissen heute bei den Kindern vorhanden ist als noch vor ein paar Jahren und mit wie viel Spaß sie bei der Sache waren. Wirklich toll! Und es lässt hoffen für die Zukunft.

Zoltán Ákossy, Vorsitzender der ungarischen Stiftung des Tierheims, führte die Gruppe anschließend noch in ein unter Naturschutz stehendes verwildertes Moorgebiet unweit von Kiskunhalas. Die Kinder erhielten viele interessante Infos über Schildkröten, Schlangen, Amphibien, Singvögel, Wasservögel, Moorwiesenpflanzen u.v.m. Das Schönste für einen der kleinen Teilnehmer war das spontane Geschenk von Zoltán Ákossy: ein echter Schildkrötenpanzer! Wenn jemals ein Junge glücklich war, dann dieser…


Happy End für Migrantin aus Serbien

Mitarbeiter der ungarischen Grenzpolizei hatten nahe der ungarisch-serbischen Grenze eine Schäferhündin gefunden, die wir kurz darauf ins Tierheim übernahmen. Sie sah aus wie ein Streuner eben aussieht: abgerissen und viel zu dünn. Nach der obligatorischen Chipkontrolle stellten wir fest, dass die Hündin mit einem serbischen Chip gekennzeichnet war. Die serbische Datenbank brachte jedoch leider keine Erkenntnisse über ihren Besitzer. Was also tun?
„Erle“ – so der Tierheimnamen der Hündin – war überaus freundlich mit allen Menschen und Artgenossen, konnte von Streicheleinheiten gar nicht genug bekommen. Nur wer sich ihr von hinten näherte, wurde jäh auf’s Heftigste attackiert. Ein sehr ungewöhnliches Verhalten!
Unserer Mitarbeiterin Melinda ließ das keine Ruhe. Sie war überzeugt, dass diese Hündin irgendwann einmal ein gutes Zuhause gehabt haben müsse. Von den plötzlichen Attacken einmal abgesehen, war die Fundhündin einfach nur lieb und ausgesprochen zutraulich. Und so verhält sich definitiv kein Hund, der aus einem schlechten Umfeld stammt!
Mit der bewährten ungarischen Methode „ich kenne da jemand, der jemanden kennt“ kam Melinda dann weiter. In diesem Fall hieß das: „Ich kenne in Serbien eine Frau, die bei einem Tierarzt arbeitet und – das Wichtigste! – die Ungarisch spricht.“ Und tatsächlich, der Chip war registriert und damit der Besitzer gefunden. Dieser wurde von der serbischen Tierarztpraxis umgehend verständigt.
Gleich am folgenden Tag kamen die Besitzer, ein Ehepaar, das sich extra einen Tag arbeitsfrei genommen hatte, ins Tierheim, um Erle nach Hause zu holen. Sie wurden im Tierheim auf Herz und Nieren überprüft und durchgecheckt, ob ihnen die Hündin wirklich ausgehändigt werden konnte. Ja, sie konnte – ruhigen Gewissens! Das Ehepaar hatte zwei lange Jahre immer wieder nach ihr gesucht und die Hoffnung nie aufgegeben, sie irgendwann doch noch wiederzufinden. Die Wiedersehensfreude auf allen Seiten war grenzenlos.
Den Grund für Erles manchmal rätselhaft aggressives Verhalten hatte in der Zwischenzeit unser Tierarzt herausgefunden: die jetzt 5-jährige Hündin ist von Geburt an taub, es hatten sich bei ihr beidseitig keine Gehörgänge ausgebildet. „Täubchen“ Erle hatte sich Zuhause immer an ihrem Freund, dem Schäferhund Farkas, orientieren können, und so war ihre Taubheit niemandem aufgefallen. Jetzt konnte Erle – mit heimischem Namen Piroska – nicht nur ihren Freund überglücklich wieder in die Pfoten schließen, sondern hat auch gleichzeitig gewissermaßen ihr „Gehör“ wiedergefunden.